AKTIVITÄTEN 2014

OKTOBER 2014

 

Besuch einer Ausstellung für Kunsthandwerk

 

Maatkas, ein Ort mitten in den Bergen der Kabylei,  hat die alte Tradition des Töpferhandwerkes  bewahrt und führt sie immer noch fort. Um auch den Kindern die Bedeutung des Erhalts alter Handwerkskunst und deren Besonderheit vor Augen zu halten, in einem Land in dem die Märkte mit billigen Plastikartikeln aus China  überschwemmt sind , hat das Axxam n Tmusni einen Besuch zu einer Ausstellung organisiert.                                                                                                         

Auch bei einigen Müttern wurde die Neugier geweckt und sie begleiteten ihre Kinder. Es ist ein auch ein Anliegen der Initiative, bei den Kindern auch den Sinn für schöne, besondere Dinge des Leben zu wecken.  Neben den traditionellen Schalen, Krügen und vielen anderen Dingen gab es auch Schmuck zu besichtigen.

                                               Das hat natürlich besonders den Mädchen gut gefallen.

 



SEPTEMBER 2014

Mama Tifikun und Afran
Mama Tifikun und Afran

 

 Das Maskottches vom Axxam n Tmusni

– Ein kleines Eselchen

 

Er heißt Afran , auf Deutsch: „ der Überlegene“ und ist im Juni diese Jahres geboren. Die Kinder haben diesen kleinen, putzigen Kobold, ins Herz geschlossen. Es ist aber auch zu niedlich anzusehen, wenn er ungelenk herumtollt und so haben sie ihn kurzer Hand zu ihrem Maskottchen erklärt. Zu diesem kleinen Eselchen gehört aber noch eine andere Geschichte, nämlich die seiner Mutter, die hier nun erzählt werden soll und ein bischen über das Leben und Traditionen in der Kabylei Aufschluß gibt.

Der Esel als Lasttier hatte in der Kabylei seit je her eine große Bedeutung.Wenn man die geologischen Begebenheiten bedenkt, kann man sich vorstellen, das der gesamte Transport von Menschen und Materialien jeglicher Art von Eseln vorgenommen wurde. Eigenartiger Weise werden aber bis heute im gesamten Gebiet der Kabylei nur männliche Tiere gehalten. Womit dies begründet ist, kann man nur vermuten, traditionelle, vielleicht religiöse Gründe, zumindest in der heutigen Zeit nicht mehr erklärbar. Fakt ist, niemand in der Kabylei besitzt eine Eselin die Menschen schämen sich regelrecht, ein weibliches Tier zu halten.

Diesen Umstand hatte Manis vor Jahren zum Anlass genommen und bewust eine Eselin angeschafft und ihr den Namen Tifikun gegeben, (tif= besser, i=als, kun= ihr) . Er wollte damit auch ein Zeichen setzen, um „alte Zöpfe“ abzuschneiden, die in der heutigen Zeit keine Bedeutung mehr besitzen. Am Anfang hatte das in der Nachbarschaft nur Kopfschütteln und mitleidiges Lächeln verursacht, aber mit der Zeit haben sich die Leute daran gewöhnt. Nach mehreren Totgeburten hat Tifikun nun zur Freude aller den kleinen Afran zu Welt gebracht.


 

Moderne Lernmethoden im Axxam n Tmusni

 

Es ist sehr heiss, auch noch im September aber trotzdem geht es im Axxam n Tmusni rege zu. Die Kinder haben immer noch Ferien .                                                               

Man muss wissen, in der Kabylei dauern die Sommerferien drei Monate.  Für die Kinder ist das toll, aber reicht die restliche Zeit des Unterrichtes über das Jahr aus, um genügend Wissen zu vermitteln?  Fraglich!         

Umso mehr freut es uns zu berichten, dass der neue Lehrer der vor kurzem in seiner Freizeit  unentgeldlich seine Tätigkeit im Axxam  n Tmusni aufgenommen hat, um Kindern und analphabeten Erwachsenen kabylisch beizubringen, sehr erfolgreich ist. Bemerkenswert für kabylische Verhältnisse ist die Methode seines Unterrichtes.  

Amghid, nennen wir ihn beim Namen,  gestaltet den Unterricht  in Form einer Teamsitzung und verlässt somit die übliche konservative Lehrmethode hinsichtlich der sehr steifen Beziehung „Lehrer / Schüler“. Es geht ihm nicht darum einen Unterrichtsstoff abzuspulen, sondern möchte, dass seine Schüler jeden Tag etwas mehr Wissen nach mit Hause nehmen. Zur Unterrichtsgestaltung  setzt er moderne Mittel wie Computer und Beamer ein. Dieses Novum hat die Schüler begeistert und somit das Interesse und die Mitarbeit sehr beflügelt. Sein Unterricht erstreckt sich weit über den Kabylischunterricht hinaus. Die Vermittlung von Kunst, Musik und Geschichte gehören ebenso dazu. 

Aber auch andere allgemeine Themen welche die Kinder beschäftigen und interessieren werden besprochen.

Dort schaut niemand zur Uhr um zu sehen, ob der Unterricht nicht bald zu Ende ist, oft vergisst man die Zeit und sitzt lange nach Unterrichtsende beisammen. Das sagt doch Vieles! Auch Exkursionen sind geplant, um z. B. Ausstellungen über Kunst und Handwerk zu besuchen.

Es ist sehr heiss, auch noch im September aber trotzdem geht es im Axxam n Tmusni rege zu. Die Kinder haben immer noch Ferien .                                                               

Man muss wissen, in der Kabylei dauern die Sommerferien drei Monate.  Für die Kinder ist das toll, aber reicht die restliche Zeit des Unterrichtes über das Jahr aus, um genügend Wissen zu vermitteln?  Fraglich!         

Umso mehr freut es uns zu berichten, dass der neue Lehrer der vor kurzem in seiner Freizeit  unentgeldlich seine Tätigkeit im Axxam  n Tmusni aufgenommen hat, um Kindern und analphabeten Erwachsenen kabylisch beizubringen, sehr erfolgreich ist. Bemerkenswert für kabylische Verhältnisse ist die Methode seines Unterrichtes.  

Amghid, nennen wir ihn beim Namen,  gestaltet den Unterricht  in Form einer Teamsitzung und verlässt somit die übliche konservative Lehrmethode hinsichtlich der sehr steifen Beziehung „Lehrer / Schüler“. Es geht ihm nicht darum einen Unterrichtsstoff abzuspulen, sondern möchte, dass seine Schüler jeden Tag etwas mehr Wissen nach mit Hause nehmen. Zur Unterrichtsgestaltung  setzt er moderne Mittel wie Computer und Beamer ein. Dieses Novum hat die Schüler begeistert und somit das Interesse und die Mitarbeit sehr beflügelt. Sein Unterricht erstreckt sich weit über den Kabylischunterricht hinaus. Die Vermittlung von Kunst, Musik und Geschichte gehören ebenso dazu. 

Aber auch andere allgemeine Themen welche die Kinder beschäftigen und interessieren werden besprochen.

Dort schaut niemand zur Uhr um zu sehen, ob der Unterricht nicht bald zu Ende ist, oft vergisst man die Zeit und sitzt lange nach Unterrichtsende beisammen. Das sagt doch Vieles! Auch Exkursionen sind geplant, um z. B. Ausstellungen über Kunst und Handwerk zu besuchen.

Es ist sehr heiss, auch noch im September aber trotzdem geht es im Axxam n Tmusni rege zu. Die Kinder haben immer noch Ferien .                                                               

Man muss wissen, in der Kabylei dauern die Sommerferien drei Monate.  Für die Kinder ist das toll, aber reicht die restliche Zeit des Unterrichtes über das Jahr aus, um genügend Wissen zu vermitteln?  Fraglich!         

Umso mehr freut es uns zu berichten, dass der neue Lehrer der vor kurzem in seiner Freizeit  unentgeldlich seine Tätigkeit im Axxam  n Tmusni aufgenommen hat, um Kindern und analphabeten Erwachsenen kabylisch beizubringen, sehr erfolgreich ist. Bemerkenswert für kabylische Verhältnisse ist die Methode seines Unterrichtes.  

Amghid, nennen wir ihn beim Namen,  gestaltet den Unterricht  in Form einer Teamsitzung und verlässt somit die übliche konservative Lehrmethode hinsichtlich der sehr steifen Beziehung „Lehrer / Schüler“. Es geht ihm nicht darum einen Unterrichtsstoff abzuspulen, sondern möchte, dass seine Schüler jeden Tag etwas mehr Wissen nach mit Hause nehmen. Zur Unterrichtsgestaltung  setzt er moderne Mittel wie Computer und Beamer ein. Dieses Novum hat die Schüler begeistert und somit das Interesse und die Mitarbeit sehr beflügelt. Sein Unterricht erstreckt sich weit über den Kabylischunterricht hinaus. Die Vermittlung von Kunst, Musik und Geschichte gehören ebenso dazu. 

Aber auch andere allgemeine Themen welche die Kinder beschäftigen und interessieren werden besprochen.

Dort schaut niemand zur Uhr um zu sehen, ob der Unterricht nicht bald zu Ende ist, oft vergisst man die Zeit und sitzt lange nach Unterrichtsende beisammen. Das sagt doch Vieles! Auch Exkursionen sind geplant, um z. B. Ausstellungen über Kunst und Handwerk zu besuchen.


 

Neues Eingangstor fürs Axxam N Tmusni

 

Es gibt immer noch viel zu tun.

Genau genommen ist das Gelände ums Axxam n Tmusni  immer noch eine Baustelle.

Wir haben enorme Probleme Handwerker zu finden, um so langsam bestimmte Arbeiten abschliessen zu können .

Aber manchmal gibt es einen Lichtblick und ein Schweißer war da, um das Eingangstor anzupassen und einzubauen.

Man muß sich auch über Kleinigkeiten freuen können.



Axxam n Tmusni ein Ort auch für wissenschaftliches Arbeiten

 

Vor kurzem konnten die Örtlichkeiten desAxxam n Tmusni für eine wissenschaftliche Arbeit genutzt werden. Zwei Hörgeräteakustiker aus Deutschland benötigten für eine Studie eine Sammlung von Daten, für die Integration der kabylischen Sprache auf dem Gebiet der Hörakustik. Hierfür wurden ca. 40 freiwillige Testkandidaten ( Kinder, Frauen,  Männer ) ausgewählt. Die Tests bestanden darin, von Fachleuten ausgewählte  Wörter auszusprechen, die Rachenlaute beinhalten, welche ausschließlich in der kabylischen Sprache vorkommen. Diese Daten wurden der Universität Köln zur Verfügung gestellt.  

Im Anschluss daran, wurde ein Vortag über Lärm und seine Auswirkungen auf das Gehör abgehalten. 

Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Kinder, denen im letzten Jahr Hörgeräte angepasst wurden (wir haben darüber berichtet), zu einer Nachkontrolle eingeladen. Das hat sich in der Tat ausgezahlt, denn bei einem der Kinder war das Gerät defekt und musste durch ein Neues ersetzt werden, was die Spezialisten vorsorglich in ihrem Gepäck hatten.   

 



APRIL / MAI 2014

 

 

 

Wie jedes Jahr um diese Jahreszeit hält sich Manis

für einige Wochen im Axxam n Tmusni auf

um Zeit mit den Kindern zu verbringen,

wichtige Arbeiten am Haus durchzuführen

und wenn möglich neue Veranstaltungen zu planen. 



Axxam n Tmusni erhält ein neues Gesicht 

 

Äußerlich macht das Haus des Wissens einen sehr bescheidenen Eindruck. Deshalb sollte das Gebäude in diesem Frühjahr endlich einen Anstrich erhalten. Dann wurde die Idee geboren, lustige Motive für Kinder auf die Hauswand zu malen, statt nur einen einfachen weißen Anstrich vorzunehmen. Diese Idee wurde kurzerhand in die Tat umgesetzt.  Die Kinder haben ihre Freude daran und der am Haus vorbeifahrenden Bevölkerung gefällt’s anscheinend auch, was häufig mit Daumen nach oben signalisiert wurde.

In nächster Zeit sollen noch einige Aktivitäten gestartet werden, um das äußerliche Erscheinungsbild des Hauses und des Umfeldes zu verbessern. Es ist uns wichtig, endlich den Baustellencharakter abzuschaffen und der Gemeinde Ilunisen ein fertiges, ordentliches Anwesen zu präsentieren. Wir werden hierzu weiter berichten.                                                   



 

Eier färben


 

Um den Kindern auch Bräuche und Sitten aus anderen Ländern zu vermitteln wurde die Osterzeit zum Anlass genommen und gemeinsam Eier gefärbt.

Die Mädels, die sich nach der Schule im Axxam n Tmusni einfanden, waren mit Eifer dabei. Natürlich wurde nachgefragt, was diese bunten Eier bedeuten und es entstand eine muntere Diskussion.

Nach getaner Arbeit durften die Kinder natürlich Ihre Eier mit nach Haus nehmen.


Unterricht in kabylischer Sprache

 

Ein großes Anliegen im Axxam n Tmusni ist die Förderung der kabylischen Muttersprache. Für die Leser, denen die Gegebenheiten in der Kabylei nicht geläufig sind, kurz erklärt.

Die Kabylen sprechen selbstverständlich ihre Muttersprache. Ein beträchtlicher Teil der Kabylen kann sie sie aber weder lesen noch schreiben.

In der Schule wird arabisch als erste Sprache gelehrt und nur unzureichend und fakultativ kabylisch als Sprachkurs angeboten. Hinzu kommt, dass ein großer Teil der älteren Generation Analphabeten sind.

Hier wollte das AXXAM N TMUSNI schon immer tätig sein, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Muttersprache lesen und schreiben zu können.  Es ist nicht einfach geeignete  Lehrer zu finden die bereit sind kostenlos Kurse zu geben und einfach aus Idealismus und Liebe zu ihrem Land und ihrer Kultur so eine Aufgabe übernehmen.

Durch Zufall konnte ein Lehrer gewonnen werden, der mit viel Engagement diesen Unterricht übernommen hat.

Er ist von Beruf Lehrer an einer weiterbildenden Schule in der Nähe.seinen Unterricht gestaltet er sehr unkonventionell,da zum einen Kinder und Erwachsene mit unterschiedlichen Vorkenntnissen gemeinsam unterrichtet werden und zum anderen er eigene Ideen und Unterrichtsmethoden einführen möchte.