AKTIVITÄTEN 2019

 

April / Mai 2019

 

AXXAM N TMUSNI bietet Erste Hilfekurs an

Diese Gelegenheit haben viele Teilnehmer genutzt und mit großer Aufmerksamkeit den Ausführungen von Cherif Kasdi einem Feuerwehrmann aus der Schweiz gefolgt.

Er hat sich freundlicher Weise bereiterklärt ehrenamtlich, während seines Heimaturlaubes in der Kabylei diesen Kurs durchzuführen.

Wiederbelebung, stabile Seitenlage, nach Verletzungen, Blutverlust durch Abbinden verhindern, erste Maßnahmen bei Verbrennungen, erste Hilfe nach Ohnmacht

waren unter anderem Themen dieses Kurses, die für die Teilnehmer absolutes Neuland waren!


 

Feuerwehrschulung

Wir haben ausführlich über das Feuerwehrauto von

AXXAM N TMUSNI im letzten Jahr berichtet und auch über die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Schulung des Einsatzteams.

Da wir einen Fachmann vor Ort hatten war es natürlich klar, das Cherif Kasdi die Gruppe der Freiwilligen in die Grundkenntnisse der Feuerbekämpfung bei Gebäude - und Waldbränden unterweist.

 


Weitere Aktivitäten zum Umweltschutz – Verwertung der Abfälle aus der Olivenölproduktion

Der Feldtest um Oliventrester in wertvollen Humus

umzuwandeln geht weiter.

Studenten unter der Anleitung von Dozenten der Universität Tizi-Ouzou haben ca. 20 Versuchsfelder in unterschiedlichen Zusammensetzungen mit

Oliventrester, Gemüseabfällen und verschiedenen Mistsorten angelegt.

Diese werden in einem wöchentlichen Rhythmus gewendet und befeuchtet sowie Daten, wie z.B. Temperatur, Feuchtigkeit, PH- Wert, erfasst.

Im Herbst werden erwartungsvoll die ersten Resultate vorliegen.

Die Kunde um die Aktivitäten von AXXAM N TMUSNI scheint sich so langsam rumzusprechen, so gab es sogar eine Anfrage von einer Behindertenschule, die gerne die Olivenölanlage besichtigen wollten und auch

etwas über die Versuchsreihe zur Abfallverwertung hören wollten. Tatsächlich kamen die Kinder mit Ihrer Betreuerin aus der ca. 70km entfernten Stadt und verbrachten einen lehrreichen Nachmittag.


Spracherkennung – das Common- Voice- Projekt

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Dabei wird auch die Spracherkennung für die Zukunft von immer größerer Bedeutung sein. Welchen Aufwand bedeutet es aber, die enorme Menge an Trainingsdaten einzugeben, die

entsprechende Systeme benötigen, um gesprochene Sprache zu erkennen?

2017 startete Mozilla daher das Common-Voice-Projekt. Unterstützerinnen und Unterstützer waren dazu aufgerufen, vorgegebene Sätze einzusprechen, um so eine Sprachdatenbank aufzubauen.

Das Projekt fand rege Unterstützung und Mozilla

konnte jetzt die wohl weltweit größte gemeinfreie Sprachdatensammlung veröffentlichen.

Für die bedrohte Sprache der Kabylen ist es enorm wichtig an diesem Projekt teilzuhaben und für Axxam N Tmusni daher ein besonders großes Anliegen beim Einsprechen der kabylischen Sprache mitzuwirken. Manis hat auch die Kinder eingewiesen. Das Einbeziehen der Kinder ist bei den Verantwortlichen positiv bewertet worden, weil anscheinend bisher noch niemand auf die Idee gekommen war, auch Kindersprache aufzunehmen!


 

Januar / Februar 2019

Yenayer 2969

Manis war am 12.01.2019, dem Berberneujahr vor Ort und deshalb war es natürlich für ihn eine Selbstverständlichkeit, für die Kinder und ihren Eltern eine kleine Feier zu veranstalten. Mit Musik, Couscous essen, Ratespielen und kleinen Aufmerksamkeiten, haben die Kinder ein paar vergnügliche Stunden, trotz Kälte verbracht. Zu diesem Anlass wurden Kinderbücher in kabylischer Sprache angeschafft und den Kindern geschenkt.


 

Die Pflanzaktion „1000 Olivenbäume“ geht weiter

Im April des letzten Jahres wurde diese Aktion gestartet und ein erstes Los von 300 Olivenbäumen gepflanzt. Dieses Mal kamen weitere 150 Olivenbäumen dazu. So kommen wir unserem Ziel: „1000 Olivenbäume“ immer näher! Außerdem wurde ein weiteres Terrain mit 150 Nektarinenbäumen bepflanzt. 

An dieser Stelle nochmals Dank den Baumpaten, die einen wertvollen Beitrag leisten. Noch eine Bemerkung am Rande. Diese, ohne Zweifel lobenswerte Aktivität, hat tatsächlich die dortigen Sicherheitsbehörden auf den Plan gebracht und man musste Rede und Antwort stehen! 


Einen Beitrag zum Umweltschutz

In den kabylischen Dörfern ist die Olivenernte im vollen Gange. Die Familien bringen die geernteten Oliven zu den Ölpressen, um möglichst ihren Jahresbedarf dieses wertvollen Öles abzudecken. Beim Pressen des Öles gibt es einen Nebeneffekt. Übrig bleibt der Trester bestehend aus Kernen und ausgepresstem Fruchtfleisch. In der Kabylei werden diese Reste einfach irgendwo in der Natur abgeladen und sich selbst überlassen. Dieser Trester beinhaltet giftige Stoffe, hauptsächlich Säuren, diese gelangen in den Boden und damit ins Grundwasser. Man kann beobachten, dass während der Zeit der Olivenernte die kleinen Flüsse und Bäche schwarz gefärbt sind. Der Anteil des Abfalls bei der Ölherstellung beträgt immerhin 75%. Dieses Thema beschäftigt Manis schon seit Jahren und bisher waren die Schritte unter anderem Kontaktaufnahme zu Umweltvereinen, im Sande verlaufen. Jetzt haben sich neue Wege aufgetan durch den Kontakt zur Universität von Tizi- Ouzou, Abteilung Biologie / Valorisation de dechets.

Die Verantwortlichen dieser Abteilung führen eine kleine Mannschaft, bestehend aus Studenten und Helfern um sich der Aufgabe “Umwandlung des Tresters in Biodünger“ in Zusammenarbeit mit „Axxam n Tmusni“ zu widmen. In den Mittelmeeranrainerstaaten wird dies zwar bereits praktiziert, trotzdem fangen wir ganz von vorn an, es muss hier einige Pionierarbeit geleistet werden. Aktuell ist man dabei Versuchsfelder anzulegen. Wir werden weiter berichten!



AKTIVITÄTEN 2018


 Dezember 2018

Manis am 23.12.2018 zu Gast im Literaturcafe L‘ Imponderable in Paris

Dieses Café mitten in Paris nicht weit von Friedhof Père Lachaise, verwandelt sich jeden Sonntag zu einem Veranstaltungsort an dem Podiumsdiskussionen mit bekannten Persönlichkeiten über Politik, Literatur, Musik usw. stattfinden. Es war Manis eine Ehre einem interessierten, in erster Line kabylischem Publikum über seine Aktivitäten in der Kabylei zu berichten und Fragen zu seiner Arbeit vor Ort zu beantworten. Im Focus standen die Themen Umweltschutz und Feuerwehrauto.


November 2018

Einladung zu einem Radiointerview nach Lyon

Ein kleiner Radiosender nennt sich Radio Canut. Er befindet sich mitten der Altstadt von Lyon und sendet in kabylischer Sprache. Es hat sich herumgesprochen das Manis sich aktiv in seiner Heimat engagiert und der Sender wollte seine kabylischen Hörer in Frankreich über sein Tun informieren. So stand Manis am 17.11.2018 in der Zeit von 22.00 bis 1:00 Uhr in der Früh für die Fragen des Radiomoderators aber auch für die der Hörer am Telefon zur Verfügung.

 


Oktober 2018

Feuerwehrauto ist fahrbereit

Im Juli wurde das neue Projekt der Initiative angekündigt. Am Samstag den 06.10.2018 war es soweit und das Feuerwehrauto erstrahlte im neuen Glanz und konnte fahrtüchtig seine erste Tour machen. Unendlich viele Arbeitsstunden, Geld und noch mehr Herzblut wurde in die Restauration des schrottreifen LKW gesteckt, um diesen in ein Feuerwehrauto umzufunktionieren. Das Fahrzeug soll zwei Zwecken dienen, in erster Linie steht es im Sommer jederzeit zur Brandbekämpfung zur Verfügung. Der mögliche Einsatz beschränkt sich zwar nur auf die unmittelbare Umgebung und ist rein privat finanziert, da aber vor Ort entsprechende Infrastrukturen fehlen und von staatlicher Seite wenig bzw. keine Hilfe zu erwarten sind, bleibt nur der Weg zur Selbsthilfe. Darüber hinaus kann das Fahrzeug zur Bewässerung der in diesem Jahr neu angelegten Olivenplantage eingesetzt werden. Da Wasser vor Ort nicht verfügbar ist, benötigt man ein Fahrzeug, um vom nächstgelegenen Fluss Wasser zu transportieren und aus den Wassertanks die Bewässerung der Olivenbäume vorzunehmen. Nachdem nun das Fahrzeug fahrbereit und für die Bewässerung eingesetzt werden kann, geht es in die zweite Phase, da zur Brandbekämpfung noch wichtige Ausrüstungen und Instrumente, wie Pumpe, Schläuche, Feuerschutzbekleidung, usw. fehlen und auch die Schulung der Freiwilligen zu organisieren ist

Ein Wermutstropfen ist es, das dem Initiator Manis von den staatlichen Stellen immer wieder Misstrauen entgegengebracht wird. Hier in Deutschland ist es schwer zu verstehen, dass Menschen die sich selbstlos für andere einsetzen und helfen wollen, daran gehindert werden. Im Gegenteil, das Ehrenamt wird geschätzt und hochgehalten.

In totalitären Staaten ist es das Gegenteil, Aktivitäten die nicht staatlich gesteuert sind, werden gestört auf vielfältige Art und Weise. Man braucht sehr viel Mut, Durchsetzungsvermögen und den Glauben, das sich am Ende doch das Gute durchsetzen wird.


 Juli 2018                                                                                     
Projekt: freiwillige Feuerwehr
Spätestens der Sommers 2018 hat uns in Deutschland gezeigt, was Brandgefahr durch extreme Dürre und Austrocknung der Natur bedeutet. Zuerst die Waldbrände in Schweden dann hier in Deutschland. Es wurde bereits an dieser Stelle berichtet das in der Kabylei jeden Sommer Brände entstehen, welche riesengroße Wald-und Nutzflächen zerstören. Besonders die Bergdörfer und deren Bewohner sind diesen Bränden hilflos ausgeliefert, da in den Dörfern selbst keine Feuerwehren existieren und die Feuerwehren der nächst gelegenen Stadt, oft Stunden brauchen, um vor Ort zu sein, wenn sie denn überhaupt ausrücken! Diese Tatsache der permanenten Bedrohung, fast 6 Monate im Jahr, hat die Initiative dazu bewogen sich Gedanken zu machen, wie man Hilfe leisten könnte. So hat man beschlossen das Projekt „Feuerwehr“ anzugehen. Was liegt näher zur Brandbekämpfung ein entsprechend eingerichtetes Feuerwehrteam zu installieren. Das eigentliche Problem hierbei ist die Finanzierung! Wie soll eine kleine Initiative so eine Aufgabe stemmen? Die Familie des Gründers hat ein großes Opfer gebracht und als ersten Schritt einen 25 Jahre alten, nahezu schrottreifen LKW mit einem 15.000 Liter fassenden Wassertank gekauft. Gegenwärtig arbeiten Familienmitglieder an der Instandsetzung des Fahrzeuges. Reparaturen am Motor, der Autoelektrik, Anbauten am Fahrzeug die für die Ausrüstung unentbehrlich sind und neue Farbgebung stehen an. Während die Arbeiten am Fahrzeug laufen, stellt sich bereits die nächste Frage zur Ausbildung und Ausrüstung der Mannschaft. Die Initiative ist dabei Profis in der Kabylei zu suchen, die bereit sind freiwillig Schulungen durchzuführen.

Auch wenn das Einsatzgebiet dieser privaten Feuerwehr örtlich nur sehr begrenzt sein kann, glauben wir damit ein wichtiges Zeichen zu setzen und hoffen andere zur Nachahmung zu inspirieren.


    Baumpatenschaften für die Aktion     

     „1000 Olivenbäume “

 Danke den Baumpaten, die unserem Aufruf vom April dieses Jahres gefolgt sind und eine Baumpatenschaft übernommen haben. Wir sind sehr froh berichten zu können, dass fast alle jungen Olivenbäume bisher den heißen Sommer (bis 40° C) gut überstanden haben. Das ist der ständigen Bewässerung und der Pflege zu verdanken. Zwei Arbeitskräfte wurden eingestellt, sie sorgen für die Lockerung des Bodens und überprüfen unter anderem ständig die Funktion der Bewässerungsrohre. Angesichts der herrschenden Temperaturen und der steilen Hanglage des großen Areals eine schweißtreibende Aufgabe. Die Pflanzaktion wird fortgesetzt, voraussichtlich Ende des Jahres in den Monaten Dezember / Januar. Wir würden uns freuen weitere Baumpaten zu finden, die uns bei diesem Projekt unterstützen möchten. Es ist doch etwas Besonderes Pate eines Olivenbaumes zu sein, der bis zu 3000 Jahre alt werden kann. Alle Paten erhalten eine Patenschaftsurkunde und ein Foto des Olivenbaumes mit ihrem Namenschild.


Die Initiative „Kinder der Kabylei“ organisierte eine Veranstaltung anlässlich des 20. Todestages von Lounes Matoub am 07.07. 2018

in Zarten bei Freiburg im Breisgau

"Kinder der Kabylei" empfand es als große Ehre in Deutschland die Möglichkeit zu haben diese Feierstunde zu organisieren und ausrichten zu dürfen.

Lounes Matoub, ein außergewöhnlicher Künstler, Musiker, und Dichter, ein herausragender Sänger und Liedermacher und ein Mann mit unermüdlichem Kampfgeist gegen Diktatur und Islamismus, ist eine Legende, die 20 Jahre nach seinem Tod in der Kabylei präsent ist, wie sonst keiner.

Am 25.06. 1998 wurde er im Alter von 42 Jahren erschossen. Seine Ehefrau Nadia, saß auf dem Beifahrersitz und wurde dabei schwer verletzt. Lounes wurde durch einen Kugelhagel durchlöchert und starb auf der Stelle.

Die Umstände dieses Anschlages sind bis heute ungeklärt! Als Ehrengast war die Witwe Matoubs, Nadia zu Gast, die in einer emotionalen Rede über das Leben und dem Werk ihres Mannes sprach aber auch darauf hinwies, wie sehr die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der Initiative “ Kinder der Kabylei“, dem Sinne von Lounes entspricht. Eine der bekanntesten kabylischen Sängerinnen, Malika Domrane,

die auch mit Lounes gemeinsam die Schulbank gedrückt hat, der Sänger Mourad Soummam und eine Gruppe aus dem französischen Mulhouse begleiteten diese Feierstunde musikalisch.

Kabylen aus Deutschland, aus dem nahen Frankreich und aus der Schweiz nahmen die Gelegenheit wahr die Veranstaltung zu besuchen.


 April 2018

Aktion - 1000 Olivenbäume pflanzen

Es wurde bereits im letzten Jahr berichtet, dass „Kinder der Kabylei“ einen Beitrag zur Belebung der Berglandwirtschaft leisten möchte. Erschreckend zu beobachten, wie die Natur heimgesucht wird von den sommerlichen Flächenbränden, die meistens unbekämpft ganze Landstriche zerstören. Aber auch zunehmende Untätigkeit der Menschen, die ihre Böden brach liegenlassen und der Erosion preisgeben. Diese Gedanken haben Manis dazu bewogen die Aktion -Pflanzung von 1000 Olivenbäumen- ins Leben zu rufen. Im April wurde die erste Pflanzaktion gestartet an nur einem Tag wurde mit Hilfe von 25 freiwilligen Helfern das erste Los von 300 Olivenbäume gepflanzt. Auch die Kinder waren mit von der Partie. Der Monat April ist der letztmögliche Pflanzzeitpunkt vor dem beginnenden Sommer. Danach wird es einfach zu heiß. Das Pflanzen war ein Kraftakt, aber die eigentliche Herausforderung ist die Bewässerung. Aktuell wird Wasser mit einer transportablen Zisterne aus einem Flüsschen geholt und von Hand gegossen, weil vor Ort keine Möglichkeit der Wasserentnahme besteht. Eine mühevolle Tätigkeit, deshalb ist eine Bewässerungsanlage unerlässlich.

Diese Anlage ist das nächste Projekt, welches sich in der Planung befindet und an dessen Ausführung derzeit gefeilt wird.

Baumpaten gesucht                                                                                            Um dieses Projekt zu vollenden suchen wir Baumpaten, die mit ihrer Spende dazu beitragen weitere Bäume anzupflanzen und die Bewässerung zu finanzieren. Jeder Spender wird mit einem Namensschild am seinem Baum verewigt und erhält eine Spendenurkunde. Auf dieser Seite wird immer wieder über den Fortschritt der Aktion berichtet.

Spendenaufruf                                                                                                                                                                     

Werden Sie Baumpate und spenden bitte 10 € pro Baum auf folgendes Konto:

Name:

Manis A. Amrioui                                      

Bankinstitut:

Frankfurter Volksbank                                       

Bankleitzahl:  

50190000 

 

 

IBAN:

DE84 5019 0000 6301 5162 21

Bic/ Swift Code:

FFVBDEFF

Verwendungszweck:

Baumpatenschaft für ... Bäume

 


 Januar 2018

Olivenöl - das flüssige Gold der Kabylei

Dezember bis Mitte März, das sind die Monate der Olivenernte und für die kabylischen Familien eine ganz besondere Zeit. Während der Ernte gibt es keine Entschuldigung, die ganze Familie rückt mit Kind und Kegel aus.

In der Kabylei ist die Ernte auf Grund der geologischen Situation oft sehr beschwerlich. Die Bäume stehen meistens auf steilem, unwegsamen Gelände. Die Männer steigen auf die Bäume und steifen die Oliven von den Zweigen, die weiblichen Familienmitglieder und die Kinder sammeln sie mühselig auf.

Die Kinder wissen also sehr wohl, wenn die Oliven erst einmal geerntet sind dann werden sie zur Ölpresse transportiert und kommen als Öl zurück. Die Familie ist wieder zufrieden ihren wertvollen Jahresbedarf gesichert zu haben, den die Mutter in reichlicher Menge in der Küche benötigt.

Um den Prozess der Ölgewinnung einigen Kindern näher zu bringen, hat Manis mit ihnen eine benachbarte Olivenpresse besucht und die einzelnen Produktionsschritte erklärt, bis das Olivenöl seinen Weg in die Flaschen findet. Die Kinder haben dabei auch erfahren welche Kriterien die Qualität des Öles beeinflussen.